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Bildung im KI-Zeitalter

| Redaktion

Future Foundation kritisiert die Digitalisierung der Bildung.

In ihrem Memo "Bildung 2050 – Eine Vision für das KI-Zeitalter" beschreiben die Autoren die Digitalisierung der Bildung als Rückschritt. Die digitale Technik verdränge analoge Tätigkeiten, die für Körper, Seele und Geist – besonders bei Kindern – unverzichtbar seien. Nutzer der KI lagerten Denken, Erinnern, Orientierung und soziale Prozesse an sie aus, was zu schlechteren Gedächtnis- und Denkleistungen, weniger Kreativität und Verunsicherung führe. Im Ergebnis zu einer neuen "selbst verschuldeten Unmündigkeit".

Das Ziel von Bildung sehen die Autoren stattdessen in intellektuell souveränen, empathischen, freien, verlässlichen, kreativen und kontemplativ gefestigten Menschen, die Technik verstehen und sie nutzen oder ebensogut auf sie verzichten können.

Das Memo fordert weniger Bildschirm in Kindheit und Schule, mehr eigenes Denken, Handwerk und menschliche Beziehungen sowie klare gesetzliche Grenzen für Smartphones und kommerzielle Bildungs-IT.

Verfasser sind unter anderem Sarah Spiekermann, Gerd Gigerenzer, Thomas Fuchs, Armin Grunwald, Christiane Wendehorst, Johannes Hoff, Paula Bleckmann, Oskar Aszmann, Yvonne Hofstetter und weitere Mitglieder der Foundation. 

Zum vollständigen Text:

thefuturefoundation.eu/de/bildungsmemo