DAK-Studie: Mediensucht bei Kindern und Jugendlichen besorgniserregend hoch
Die repräsentative Befragung umfasste 1.200 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren sowie deren Eltern. Jeder vierte Jugendliche (25 Prozent) zeigt ein riskantes Nutzungsverhalten, das doppelt so hoch ist wie vor fünf Jahren. Besonders betroffen sind Jugendliche ab 14 Jahren, wo 37 Prozent riskant oder pathologisch nutzen.
Mädchen sind stärker gefährdet als Jungen, vor allem durch Social Media.
Eltern unterschätzen die Probleme oft: Nur 6 Prozent sehen ein Risiko, obwohl 25 Prozent der Jugendlichen betroffen sind. Häufige Folgen sind Schlafstörungen (bei 40 Prozent der Risikogruppe), Konzentrationsprobleme und soziale Konflikte.
Die Studie basiert auf dem standardisierten "Social-Media-Sucht-Screening" und wurde mit dem Deutschen Zentrum für Suchtfragen durchgeführt.
Experten fordern bessere Prävention in Schulen und mehr Aufklärung für Eltern.