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Kinder sollten vor Smartphones geschützt werden

| Redaktion

Wie beeinflussen Smartphones die mentale Gesundheit und das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen?

Eine neue Studie, die auf Daten des "Global Mind Project" basiert, unterstreicht, dass Smartphone-Besitz in frühem Alter negative Folgen für die psychische Gesundheit haben kann. Kinder, die früh Smartphones nutzten, zeigten in jungen Jahren häufiger Symptome von Angst, Depression und geringerem Wohlbefinden. Algorithmisch gestaltete digitale Umgebungen, wie soziale Medien, beeinflussten die kognitiven und sozialen Fähigkeiten von Jugendlichen.

Die Studie betont, dass Smartphones die Art und Weise, wie Kinder sich sozial entwickeln und lernen, grundlegend verändert haben. Besonders besorgniserregend, so die Verfasser, sei der Einfluss von KI-gesteuerten Plattformen, die oft süchtig machende Inhalte förderten.

Die Autoren schlagen eine altersgerechte Politik für digitale Technologien vor, insbesondere für Kinder unter 13 Jahren. Dazu gehören strengere Regulierungen für den Zugang zu Smartphones und sozialen Medien. Ziel müsse sein, die negativen Auswirkungen auf die Entwicklung des Gehirns zu minimieren. Jüngere Kinder seien besonders anfällig für die negativen Effekte von Bildschirmzeit. Daten deuteten darauf hin, dass ein späterer Einstieg in die Smartphone-Nutzung mit besserem mentalen Wohlbefinden einhergehe. Eltern, Schulen und Regierungen müssten zusammenarbeiten, um Kinder zu schützen.

Die Autoren fordern globale Maßnahmen, um digitale Umgebungen sicherer für junge Menschen zu machen.

Verfasst wurde die Untersuchung von Tara Thiagarajan, Jonathan Haidt, Jean M. Twenge, Joshua Newson und Sriram Swaminathan.

Tara Thiagarajan et al, Protecting the Developing Mind in a Digital Age: A Global Policy Imperative. https://doi.org/10.1080/19452829.2025.2518313.