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Kinder und Jugendliche: Ängste werden chronisch

| Redaktion

Quelle: DAK-Report

Die Folgen der Corona-Pandemie und anhaltende Krisen sorgen bei vielen jungen Menschen dauerhaft für psychische Probleme.

Das zeigt der Ende 2025 veröffentlichte DAK-Kinder- und Jugendreport zu Angststörungen, Depressionen und Essstörungen. Im Fokus der wissenschaftlichen Studie stehen Mädchen im Alter zwischen 15 und 17 Jahren, da sich hier die größten Anstiege zeigen: 2024 waren 66,5 von 1.000 DAK-versicherten Mädchen mit einer Angststörung in Behandlung, womit hochgerechnet bundesweit 75.500 junge Frauen betroffen waren. Im Vergleich zu 2019 ist dies ein Anstieg um 53 Prozent. Gleichzeitig verdoppelte sich die Zahl chronischer Angststörungen mit einem Zuwachs um 106 Prozent. Experten sehen in den Ergebnissen des Reports ein "Erbe der Pandemie", da auch andere psychische Probleme dauerhaft behandelt werden müssten. Bei jugendlichen Mädchen sind die Fallzahlen von Depressionen und Essstörungen ebenfalls erhöht. Nach einem Anstieg bis 2021 stabilisiert sich die Häufigkeit dieser Diagnosen auf einem hohen Niveau mit einer Plateau-Bildung.

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