Kunst in der Gesundheitsvorsorge
Forschungsergebnisse zeigen, dass Kunsttherapien zur Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs beitragen können. Ein WHO-Bericht hebt Projekte hervor, bei denen Kunst in die Gesundheitsvorsorge integriert wird, um beispielsweise das Bewusstsein für gesunde Lebensweisen zu fördern oder die Rehabilitation von Patienten zu unterstützen.
WHO/Europa erforscht das Potenzial der Künste als Ergänzung zur Prävention und Behandlung nichtübertragbarer Krankheiten – der größten Gesundheitsbedrohung für die Europäische Region der WHO, in der Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, chronische Atemwegserkrankungen, Krebs und andere nichtübertragbare Krankheiten für 90 % aller Todesfälle verantwortlich sind. Kunst wird zunehmend als wertvolle Ergänzung zu medizinischen Therapien anerkannt, da sie das Wohlbefinden steigert und eine Brücke zwischen Kultur und Gesundheit schafft.
Es mehren sich die Belege dafür, dass Kunst eine wirksame Ergänzung zur medizinischen Behandlung und Heilung sein kann. Sie ist nicht-invasiv und risikoarm.