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Resilienzfördernde Schule

Bericht über ein Forschungsvorhaben der Pädagogischen Sektion am Goetheanum

Ioana Viscrianu | Mai 2022

Zusammenfassung

Das wachsende Bewusstsein für die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft sowie die Auswirkungen wachsender Krisenzustände in Bezug auf Ungleichheit, Ungerechtigkeit und psychisches Leiden des Menschen führen zur Frage nach notwendigen Entwicklungsbedingungen für die Heranwachsenden, um in einer zukünftigen Welt handlungsfähig zu sein. Zunehmend setzen Forschungs- und Praxisansätze einen Schwerpunkt auf die Bildung von Resilienz, verstanden als prozessualen dynamischen Prozess zwischen Ich und Umwelt. Die Schule als Entwicklungsort kann einen ausschlaggebenden Beitrag zur Entwicklung von Ressourcen geben, die resilienzfördernd sind. Dazu sind Forschungsvorhaben, die Kompetenzen der Lehrpersonen und Lernbedingungen in diesem Zusammenhang zu identifizieren und zu beschreiben, um daraus konkrete Praxisinstrumente für den Unterricht zu entwickelt.

Einleitung

Die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte im Kontext einer "Wissens- und Informationsgesellschaft", die von Geschwindigkeit und einem ständigen Fluss an Informationen geprägt ist, haben zu verheerenden Auswirkungen auf das Leben der Menschen geführt (Beck 1998). Trotz erwarteten ökonomischen Wachstums sowie des Fortschrittes in den Diskursen über eine sozial gerechte und inklusive Welt, zeigt sich zunehmend eine Fragmentierung der Welt, in der Ungleichheit, Marginalisierung und Menschenfeindlichkeit bis hin zu Kriegsgeschehen zu finden sind. Darüber hinaus werden existentielle Fragen in Bezug auf ein zukünftiges Leben des Menschen auf der Erde aufgeworfen (Fukuyama 2018). Die heutige Welt ist von einer Inkongruenz zwischen dem Narrativ einer wohlhabenderen und sozial gerechteren Gesellschaft und einer Wirklichkeit geprägt, die das Gegenteil zeigt (Greitemeyer & Sagioglou 2017). Diesen Zustand erkannte Rudolf Steiner schon 1923 in den damaligen Entwicklungen der Zeit und beschrieb sie als ein "Sich-selbst-ad-absurdum-Führen" (Steiner 1920). Diese Symptome einer fragmentierten Welt nahmen während der COVID-19 Pandemie zu und führten einerseits zu einer Vertiefung von gesellschaftlichen Spaltungstendenzen, andererseits zu tiefgreifenden Veränderungen und Ungewissheiten in allen Lebensbereichen. Die daraus resultierenden starken Auswirkungen auf die psychische Belastung, die seit Beginn der Pandemie in unterschiedlichen Studien untersucht wurde, wurden durch Meta-Analysen hervorgehoben (Phiri et al. 2021). Es konnte ein Anstieg an Depressivität, Angstzuständen, Sucht- und posttraumatischen Belastungsstörungen festgestellt werden (Schelhorn et al. 2021). Die Effekte der gesellschaftlichen Veränderungen auf die psychische Gesundheit der Heranwachsenden, von der die Bildungslandschaft heute stark geprägt ist, sind signifikant. Untersuchungen von Pitchforth et al. (2019) ergeben, dass der Anteil der 4- bis 24-Jährigen, die seit mehreren Jahren an einer psychischen Erkrankung leiden, von 0,8% im Jahr 1995 auf 4,8% im Jahr 2014 gestiegen ist. Die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie haben zu einem weiteren Anstieg geführt. Laut einem UNICEF Bericht gaben 19% der befragten jungen Menschen (zwischen 15 und 24 Jahre alt) an, an Depressionen zu leiden (UNICEF 2021).

Betrachtet man das Bildungswesen als einen Mikrokosmos der Gesellschaft, so sind ähnliche Muster zu erkennen. In diesem Kontext der schnellen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Veränderungen sowie der starke Zunahme der Digitalisierung des Unterrichtes stellt sich erneut die Frage des Bildungsauftrages der Schule für die Gegenwart und die Zukunft. Die ausschließliche Weitergabe von schon bekanntem Wissen und Erfahrungen der Menschheit reichen nicht mehr aus, um der jungen Generation einen Zugang zu einer Zukunft zu ermöglichen, die nicht vorhersehbar ist (von Hentig 1975). Das Verhältnis der älteren Generation zu der jüngeren Generation bekommt unter den aktuellen Bedingungen in der Welt eine neue Gestalt.

Verbunden mit der Frage des Auftrags der Lehrperson gegenüber dem heranwachsenden Menschen ist die Erkundung der notwendigen Fähigkeiten, die Kinder und Jugendliche auf ihrem Lebenslauf erlangen sollen, um mit dem Unvorhersehbaren umgehen zu lernen. Um Antworten auf die schnellen und tiefgreifenden Entwicklungen aller Lebens- und Arbeitsbereiche zu finden, die auch in Zukunft zu erwarten sind, bedarf es Fähigkeiten, die eine Orientierung in der Welt ermöglichen und zu Handlungsfähigkeit in der gegebenen Wirklichkeit führen. Diese Kompetenz, handlungsfähig in widriger Situation zu sein, "ungebrochen" einen Umgang mit Krisenumständen zu finden, wurde zunächst in den 1970er Jahren als Resilienz bezeichnet. Dieser Beitrag möchte sich der Beschreibung von einigen Aspekten der Resilienz im Bildungskontext widmen.

Im Anschluss werden Forschungsfragen und Perspektiven formuliert, die einen Ausblick zu weiteren Auseinandersetzungen mit diesem Thema geben sollen.

Was ist Resilienz?

Die Resilienzforschung als interdisziplinäres Teilgebiet, das sich über mehrere Bereiche der Sozial- und Gesundheitswissenschaften, wie Psychologie,

Pädagogik, Psychiatrie, Medizin und Politik erstreckt, hat sich erst in den letzten fünf Jahrzehnten herausgebildet (Masten 2021) und war in ihren Ursprüngen mit der Untersuchung von Katastrophen und deren Auswirkungen auf Menschen und Gemeinschaften verbunden. Es wurde früh deutlich, dass es einen deutlichen Zusammenhang zwischen Resilienz und Gesundheit gibt, wodurch die Notwendigkeit einer Förderung der Resilienz als gesundheitserhaltender oder gesundender Aspekt ersichtlich wurde (Färber & Rosendahl 2018).

In den ersten Studien wurde Resilienz als angeborene Fähigkeit des Widerstandes eines dynamischen Systems (einer Person, einer Familie, einer Gemeinschaft usw.) trotz kritischer Umstände oder Notlage beschrieben (Masten, 2021). Das Hauptaugenmerk der Resilienzforschung lag auf der Untersuchung der Eigenschaften und der dynamischen Prozesse, die Individuen, Familien und Gesellschaften helfen, sich in widrigen Umständen erfolgreich anzupassen. Da beobachtet wurde, dass verschiedene innere und äußere Faktoren zu einer bestimmten Antwort in einer belastenden Situation eine Rolle spielen, wurde die Resilienz als komplexer Prozess anerkannt, der sich in Form einer dynamischen Interaktion zwischen dem Individuum und einer bestimmten gegebenen Herausforderung abspielt. Darüber hinaus spielt der gegebene Kontext der eintretenden Situation eine maßgebende Rolle. Es gibt dadurch kein abgeschlossenes Konstrukt der Resilienz im Sinne eines statisch kalkulierten Outcomes. Vielmehr ist die Frage von Interesse, was Resilienz ermöglicht oder hindert, welche inneren und äußeren Faktoren dazu beitragen. Um in einer Krisensituation einen Umgang zu finden oder handlungsfähig zu werden, bedarf es zunächst eines Werkzeugkoffers, genauer gesagt, einer Konstellation von Ressourcen, die sich zu Fähigkeiten bilden. Das, was in dem spezifisch gegebenen Kontext, in einer schwierigen Situation als Antwort zu finden ist, ist ein Zusammenspiel von Fähigkeiten, die sich in Form von inneren Auseinandersetzungen oder Handlungen zeigen. Es handelt sich dabei um komplexe Prozesse des Lernens, der Umbildung, Verwandlung. Die individuelle Anlage des Einzelnen sowie Erlebtes, Erfahrungen, bestimmte Bedingungen des Lebens werden zur Grundlage für die Bildung eines eigenen Werkzeugs an Ressourcen, die sich in Fähigkeiten und später in Handeln umwandeln. Dieser Prozess begleitet den Menschen lebenslang.

Betrachtet man Resilienz als individuellen Prozess, ohne den Anspruch einer Anpassungsleistung an positive Merkmale, die durch äußere Indikatoren gemessen werden, nähert man sich der Beschreibung, die Rudolf Steiner im Hinblick auf die Wirkung des "Ich" im Zusammenhang mit der Entwicklung des Menschen aufzeigt. Das Ich in einer seiner Möglichkeiten der Entwicklung ist das, was der Mensch "erreichen soll", eine Stärkung des Mittelpunkts seines Wesens, "so dass das, was er werden kann für sein Umgebung, was er werden kann für alles Leben, immer kräftiger und kräftiger aus seinem Selbst ausstrahlt" (Steiner 1909). Durch diese "Kraft" des Ich kann der Mensch auch in schwierigen Situationen nach geeigneten Wegen für seine Entwicklung suchen. Einer dieser Wege ist laut Viktor Frankl eine Sinnfindung für die bestimmte Situation. Der Frage nachzugehen, welches Entwicklungspotential in der widrigen Situation zu finden sei, ist ein Aspekt, der mit Resilienz verbunden ist (Frankl, 1997).

Für die Bildung dieser Ressourcen, die zum späteren "Werkzeugkoffer" gehören, spielt die Schule als Ort der Entwicklung des Menschen eine wesentliche Rolle. In

Anbetracht der Tatsache, dass  gegenwärtig viele Kinder weltweit Ganztagsschulen besuchen, verlagern sich vermehrt Aufgaben der Erziehung aus den Familien in die Schule (Enderlein 2015). Somit stellt sich im schulischen Rahmen vorwiegend die Frage nach der Schaffung von Lernbedingungen, so dass der Heranwachsende Ressourcen bildet, die Resilienz ermöglichen. Im folgenden Abschnitt wird dieses Anliegen näher betrachtet.

Grundlagen einer Pädagogik, die Resilienz fördert

Wir stehen als Menschheit vor einem Wendepunkt in der Bildung, einem, bei dem es darum geht, durch die Schule den Einzelnen mit den notwendigen Fähigkeiten auszurüsten, um auf Ungewissheit, Herausforderungen und Rückschläge, für sich relevante Antworten geben zu können. In diesem Kontext bedarf es grundlegende Auseinandersetzungen mit der Frage nach den notwendigen Bedingungen, die der jetzige Heranwachsende braucht, um die notwendigen Ressourcen zu bilden.

Im Grunde bedarf es einer Bildung, die wesentlich dazu beiträgt, dem Menschen übertragbare und erneuerbare Fähigkeiten mit auf den Weg zu geben, um selbst in einer sich ständig verändernden Welt tragfähige Gemeinschaften und Gesellschaften zu bilden. Eine Bildung, die auch auf dem Können und nicht nur auf dem Wissen basiert, wie Rudolf Steiner die Grundlagen seines pädagogischen Impulses beschreibt (Steiner 1920). Zwei grundlegende Ziele für die Ermöglichung einer solchen Pädagogik werden in seinem Vortragswerk aufgezeigt. Einerseits ist es die Aufgabe von Erziehung und Bildung eine Antwort auf die soziale Frage der Gegenwart zu geben. Dafür bedarf es einer vertieften Betrachtung der Weltsituation, in der sich der Mensch befindet. Des Weiteren formuliert Rudolf Steiner die Notwendigkeit eines pädagogischen Impulses, der auf "Menschenkenntnis" basiert. Dafür ist eine Betrachtung des Kindes in seiner Entwicklung und in der konkreten gegebenen Lebenssituation sowie eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Entwicklung des Menschen als solchen notwendig. Daraus entsteht die sogenannte "Erziehungskunst" als entsprechende pädagogische Umsetzung. Der Mensch soll durch die Erschaffung fruchtbarer Bedingungen für seine Entwicklung auf die "wahre Schule", das Leben (der Zukunft) vorbereitet werden sollen (Steiner 1920). Mit anderen Worten: Es geht um Bildung von Ressourcen, die sich der Heranwachsende durch eine ermöglichende Gestaltung des Unterrichtes bilden soll, um später resiliente Antworten auf herausfordernde Situationen zu finden. Eine Förderung der Resilienz an der Schule hat die größte Wirksamkeit, wenn diese im Unterricht geschieht.

Laut neuesten Untersuchungen im erziehungswissenschaftlichen Kontext soll diese Förderung nicht nur durch gesonderte Interventionen im schulischen, sondern im curricularen Kontext integriert sein (Wustmann 2004; Opp & Fingerle 2007; Fröhlich-Gildhoff & Rönnau-Böse 2015). Damit stellt sich die Frage nach den Kompetenzen der Lehrperson, um die dazu notwendigen Bedingungen im Unterricht zu gestalten. 

Ausblick

Beobachtet man die gesellschaftlichen Entwicklungen, wird deutlich, dass der Resilienz in der Pädagogik in Zukunft steigende Relevanz zukommen wird. Die Erforschung von Resilienz in Bildungskontexten befindet sich noch in den Anfängen (Wosnitza et al., 2018). Gegenwärtig stehen im Mittelpunkt der meisten Forschungsbemühungen im erziehungswissenschaftlichen Kontext das Verständnis und die Beschreibung des Konzepts der Resilienz sowie die Entwicklung bzw. Modifikation von Theorien und theoretischer Rahmen. Ein großer Teil der aktuellen Resilienzforschung konzentriert sich gegenwärtig auf Bewältigungsstrategien, um mit belastenden Situationen umgehen zu können und darauf, Methoden zu entwickeln, um Resilienz bilden zu können. Sie haben meistens einen konstruktivistischen Ansatz. Nähert man sich dem Begriff der Resilienz aus einer prozessualen, dynamischen Perspektive, bedarf es einer Betrachtung des Menschen aus einem Gesichtspunkt, der nicht statisch ist, sondern den Aspekt des "Werdens" und der "Entwicklung" miteinbezieht. Mit dem pädagogischen Impuls Rudolf Steiners wurden Möglichkeiten geschaffen, um diese Aspekte in der Praxis zu verwirklichen. Diese Grundlagen sollen in Zukunft vertieft und zusammen mit bestehenden Schulen, die diesen pädagogischen Impuls realisieren, erforscht werden. In diesem Zusammenhang bedarf es einer Auseinandersetzung mit grundlegenden Fragen wie:

  • Wie sieht in der Welt der Zukunft ein Umfeld aus, in der der Mensch leben und sich entwickeln kann?
  • Welche Ressourcen brauchen die Kinder, um in der Zukunft handlungsfähig zu sein?
  • Welche Kompetenzen braucht eine Lehrperson, um diese zwei Fragen in der Praxis zu beantworten?

Durch zukünftige Forschung an der Pädagogischen Sektion am Goetheanum sollen sowohl die curricularen Elemente und Methoden herausgearbeitet werden, die zu Ressourcen und Schutzfaktoren führen und zur späteren Resilienz beitragen können, als auch die entsprechenden Lehrerkompetenzen in diesem Kontext aufgezeigt werden. Diese werden mithilfe einer Longitudinalstudie untersucht, um durch eine mittelfristige Begleitung der Schulen Aussagekräftigkeit zur Wirksamkeit der Methoden im Bereich der Resilienz zu erlangen (Beltman et al. 2011). So kann ermittelt werden, wie sich die Resilienz im Laufe der Zeit und in der Biografie eines Menschen verändert und was zu diesen Veränderungen oder dem Ausbleiben von Veränderungen führt.

Die Ergebnisse sollen in die Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen (Waldorf-/Steinerschule, staatliche Schule) fließen und werden durch Austauschformate, Workshops, Beiträge in Zeitschriften, an Tagungen öffentlich zugänglich gemacht. Praxisformate, wie Austausch innerhalb der Kollegienkonferenzen, Fortbildungen und deren empirischer Evaluation sollen in Rahmen des Forschungsvorhaben entwickelt werden.

Überarbeiteter Beitrag, zuerst veröffentlicht unter https://www.goetheanum-paedagogik.ch/news-detailansicht/resilienz-schule-als-entwicklungsort

Literaturverzeichnis

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Fröhlich-Gildhoff, K. & Rönnau-Böse, M. (2015): Resilienz und Resilienzförderung über die Lebensspanne (German Edition)

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Wosnitza, M., Peixoto, F., Beltman, S. & Mansfield, C. F. (2018): Resilience in Education.

Wustmann, C. (2004). Resilienz