Zirkus und Gesundheit

Ein Gespräch mit Benjamin Hirsch, Eurythmielehrer in der Oberstufe, Bertram Husemann, Förderklassenlehrer der 7. Klasse, Mariam Japaridze, Klassenlehrerin der 6. Klasse, Lothar Briegel, Mathelehrer in der Oberstufe (alle Michael Bauer Schule Stuttgart) und Nino Perol, Zirkustrainer Calibastra und angehender Waldorflehrer.
Zirkus macht Spaß und seine positiven pädagogischen Auswirkungen auf die Kinder und Jugendlichen sind offensichtlich. Welche gesundheitsförderlichen Effekte können Sie konkret an den Schülerinnen und Schülern beobachten? – Man denke zum Beispiel an die Schulung der Motorik, der Wahrnehmung oder der Sinne bis hin zur Schulung der sozialen Kompetenz.
Mariam Japaridze: Der Zirkus bietet einen ganzheitlichen Ansatz, der Körper, Seele und Geist gleichermaßen anspricht. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln ihre motorischen Fähigkeiten durch die körperliche Betätigung in Disziplinen wie Akrobatik oder Jonglage. Gleichzeitig werden Konzentration und Wahrnehmung geschult, was ihnen hilft, die Welt um sich herum bewusster zu erleben. Besonders bemerkenswert ist die Stärkung der sozialen Kompetenz: Im Zirkus ist jeder auf die anderen angewiesen.
Lothar Briegel: Gerade die Förderung der oberen Gliedmaßen ist ein wichtiger Aspekt bei der Entwicklung der kognitiven und sozialen Kompetenzen.
Bertram Husemann: Sowohl die Eltern als auch die zuständigen Pädagogen der Kinder, die Zirkus in einem geschützten Raum machen dürfen, berichten davon, dass die Auswirkungen auf verschiedenste Bereiche sehr große Fortschritte bringt. Von sozialen Kompetenzen über grob- bis feinmotorische Fähigkeiten bis hin zu einem gestärkten Selbstwertgefühl sind Entwicklungen sichtbar, die enorm sind. Die Wirksamkeit des Zirkus wird von manchen Eltern als therapeutisch eingestuft.
Nino Perol: Da gibt es eine große Bandbreite. Zum Beispiel die motorische Förderung der Handgeschicklichkeit bei Jonglage, Diabolo, Hut-Manipulation usw. Durch ein kontinuierliches Training wird ein Gefühl für Raum und Zeit entwickelt. Außerdem kommt es darauf an, einen Rhythmus zu finden und zu halten, ohne ein Rhythmusgefühl kann die Jonglage nur sehr schwer erlernt werden. Ein weiterer Aspekt ist die Vernetzung der Hirnhälften, die durch die ständige Überschreitung der Körpermitte und der Interaktion der rechten und linken Hand, gefördert wird. In den akrobatischen Fächern geht es einerseits um körperliche Fitness, die zwingend notwendig für diese Disziplin ist, andererseits um Vertrauensbildung. Zum einen um ein Vertrauen in den eigenen Körper – man denke eine Artistin hängt mit bloßen Händen in sieben Metern Höhe an einem Vertikaltuch, macht dabei noch Kunststücke, während ihr tausend Leute zuschauen. Anderseits muss beim Pyramidenbau auch ein grundlegendes Vertrauen in die Gruppe vorhanden sein. Kann die Person unter mir mich halten? Können wir als Gruppe die Konzentration halten? Schaffen wir es, die Pyramide aufzubauen, auch wenn die letzten beiden Versuche in einem Zusammenbruch geendet haben? Alle müssen bei diesen Fragen mitarbeiten. Selbsteinschätzung, Kritikfähigkeit, aber auch, wie übe ich konstruktiv Kritik, sind Lernfelder, die sich hier eröffnen und geübt werden können.
Benjamin Hirsch: Die menschliche Organisation ist dadurch geprägt, dass sie immer im Spannungsfeld von Polaritäten lebt. Dieses Phänomen kann man auf körperlicher Ebene betrachten. Der Körper ist zwischen oben, unten, vorne, hinten etc. gestellt. Im Seelischen bewegen wir uns zwischen Sympathie und Antipathie oder Freude und Trauer. Gedanklich wenden wir uns den Phänomenen der Welt zu, aber gleichzeitig machen wir uns diese zu eigen und prägen durch unsere Individualität und unseren ganz individuellen Impuls die Welt.
Die Zirkusdisziplinen greifen auf spielerische Weise die Polaritäten, zwischen denen der Mensch lebt, auf und bietet so ein Übungsfeld, um für die Herausforderungen des "echten" Lebens gerüstet zu sein. So werden in den akrobatischen Disziplinen die Phänomene der körperlichen Polaritäten gesteigert und das Üben in diesen gesteigerten Kräfteverhältnissen lässt die Jugendlichen Sicherheit, Stärke und Vertrauen in sich selbst erleben. Die seelische Ebene wird in der Zirkusarbeit dadurch gestärkt, dass die Jugendlichen in der gemeinschaftlichen Arbeit, aber auch besonders bei den Aufführungen ihre eigenen seelischen Bewegungen, Freude, Frust, Begeisterung, Enttäuschung etc. mit und durch die Gemeinschaft erleben und auch verwandeln können. Dabei spielt die gegenseitige Spiegelung, Unterstützung, aber auch Kritik eine besondere Rolle. Die Disziplinen Tanz, Balance, Jonglage und ganz besonders die Clownerie bieten für das seelische Spannungsfeld ein hervorragendes Übungsfeld. Das Verantwortungsgefühl für die Zirkusaufführungen, für das eigene Handeln, aber auch das Erleben, dass eigene künstlerische Ideen durch einen intensiven Probenprozess Realität werden können und etwas bei den Zuschauern bewirken, lässt die Jugendlichen ihre Selbstwirksamkeit erleben. All diese Phänomene sind bei den Jugendlichen in der Zirkusarbeit spürbar. Sie bilden sicherlich eine gesundende Basis für die Lebensgänge der Jugendlichen. Dies ist natürlich ein sehr genereller Blick auf die Zirkusarbeit. Letztendlich spielen bei der Gesundheit jedes Einzelnen noch viele weitere Aspekte eine Rolle.

Merken die Pädagogen in der Schule, ob ein Kind Zirkus macht oder nicht?
Nino Perol: Dazu kann ich leider keine gültige Aussage machen, ich denke aber, dass man diese Frage auch von der anderen Seite her betrachten sollte. Oft sind es Kinder, die schon von sich aus eine gewisse Neigung zur Bewegung haben, die einen gesunden Bezug dazu haben, eigene Grenzen zu testen, kennenzulernen und zu erweitern. Auch die sozialen Kompetenzen, beispielsweise die Art, sich an einer Diskussion zu beteiligen, um am Ende einen Nutzen für die Gruppe und nicht nur für sich selbst zu erlangen, wobei man sich selbst natürlich nicht vergessen sollte, ist oft eine Qualität, die wir zwar in jedem Training schulen und üben, die aber dennoch vielen von Anfang an innewohnt. Unter diesem Gesichtspunkt, auch wenn es nur einer ist und nicht generell gilt, kann man also durchaus erahnen, wer sich so im Zirkus rumtreibt.
Bertram Husemann: Ja – allerdings tut sich hier die Frage nach Henne oder Ei auf, denn man kann eigentlich im Vorhinein schon relativ genau sagen wer den Zirkus besuchen wird. Die Frage wäre also eher: Was muss man tun damit alle Kinder in den Zirkus gehen wollen?
Mariam Japaridze: Wir nehmen häufig wahr, dass Kinder, die im Zirkus aktiv sind, eine wachsende Sicherheit im Umgang mit sich selbst und anderen entwickeln. Sie scheinen oftmals geerdeter und zeigen eine gewisse Ausdauer, die sich positiv auf verschiedene schulische und soziale Situationen auswirken kann.
Lothar Briegel: Auf jeden Fall kann man feststellen, dass der Wille, ein Ziel zu erreichen größer ist als im Durchschnitt.
Benjamin Hirsch: Meist sind es interessierte, der Welt zugewandte Schülerinnen und Schüler, die sich im Jugendzirkus engagieren. Die Freude an Bewegung, Aktion und Abenteuer scheint ihnen gemein. Oft sind die Zirkusschülerinnen und -schüler auch in schulischen Projekten wie SMV, Klassenspiel oder anderweitigen Aktivitäten engagiert. So kann man doch bei vielen erkennen, ob sie im Schülerzirkus aktiv sind, aber letztendlich darum, weil es grundsätzlich die aktiven, bewegungs- und abenteuerfreudigen sind.

Gibt es beobachtbare Auswirkungen bei den Schülern, die Zirkus machen, auf das schulische Lernen?
Bertram Husemann: Ja, die gibt es durchaus. Der Zirkus kann die schulische und kognitive Entwicklung sehr positiv beeinflussen.
Mariam Japaridze: Direkte Rückmeldungen von den Kindern dazu erhalten wir selten. Dennoch bemerken wir manchmal, dass die im Zirkus erworbenen Fähigkeiten, wie die Schulung der Aufmerksamkeit und das Erleben von Erfolg durch Übung, auch im schulischen Kontext hilfreich sein können. Solche Zusammenhänge sind jedoch eher subtil und hängen von vielen Faktoren ab.
Nino Perol: Leider ist mir dazu nichts bekannt. Ich bin allerdings überzeugt davon, dass es Zusammenhänge gibt. Es bricht mir das Herz, wenn Abiturienten nicht mehr in den Zirkus kommen, weil sie zu viel zu tun haben. Ich bin der Ansicht, dass die Abwechslung sehr wichtig und wertvoll ist, und vor allem der Zirkus durch sein Potential auch bei den Abschlüssen unterstützen kann. Es soll nicht das erste Mal vorgekommen sein, dass die letzten verbliebenen Schülerinnen und Schüler aus der 13. Klasse mit der Nebenbeschäftigung Zirkus, zu denjenigen mit den besten Abschlüssen gehören.
Lothar Briegel: Dieser direkte Zusammenhang lässt sich nach meiner Einschätzung nicht direkt beurteilen. Es kann aber hilfreich sein, Motivation aufzubauen und fachliche Schwächen zu minimieren.
Benjamin Hirsch: Eine fundierte Forschung zu den schulischen Leistungen der Zirkusschülerinnen und -schülern liegt mir nicht vor. Es gibt in der Zirkusarbeit viele schulisch starke Schülerinnen und Schüler, die trotz ihrer vielen zusätzlichen Trainingsstunden im Jahr ganz hervorragende Leistungen erbringen. Daneben gibt es aber auch Zirkusschülerinnen und -schüler, die in der Schule sehr schwach sind, dafür aber in der Zirkusarbeit ein Umfeld finden, in dem sie eine andere Seite von sich selbst zeigen oder entdecken dürfen und dadurch große Motivation, Bestärkung und Initiativkraft für ihren Werdegang erleben.
Gibt es Rückmeldungen von Seiten der Schulärzte?
Mariam Japaridze: Mir sind bisher keine spezifischen Rückmeldungen von Schulärzten bekannt, die sich direkt auf die Zirkusarbeit beziehen. Es ist jedoch allgemein bekannt, dass regelmäßige Bewegung und das Erlernen koordinativer Fähigkeiten, wie sie im Zirkus gefördert werden, eine positive Wirkung auf die körperliche und geistige Gesundheit haben können. Auch Aspekte wie die Förderung der Körperhaltung und des Gleichgewichts sind sicherlich von Bedeutung.

Es ist Ihnen auch ein Anliegen, den Förderbereich der Michael Bauer Schule, der an dieser Schule seit vielen Jahren in Form von Kleinklassen besteht, stärker in das Trainings- und Zirkus-Programm einzubeziehen. Wie soll das konkret umgesetzt werden?
Bertram Husemann: Wie die Umsetzung genau funktionieren soll, kann ich nicht beantworten, allerdings befürworte ich das integrative System im Trainingsbetrieb, bei dem die Kinder mit dem entsprechenden Bedarf, einen geschützten Raum bekommen und sich dort ausprobieren und entfalten können.
Mariam Japaridze: Die stärkere Einbindung des Förderbereichs in das Zirkusprogramm wäre ein wichtiger Schritt, um bestehende Ansätze der Zusammenarbeit weiterzuführen. Viele Klassenlehrerinnen an der Michael Bauer Schule bemühen sich, die Gemeinschaft zwischen großen und kleinen Klassen zu fördern, beispielsweise durch gemeinsame Projekte oder Aktivitäten.
Im Zirkus könnten Kleinklassen an speziell abgestimmten Trainingseinheiten oder Workshops teilnehmen, um ihre individuellen Stärken einzubringen und gleichzeitig von der Arbeit in der Gruppe zu profitieren. Ziel wäre es, allen Schülerinnen und Schülern passende Entwicklungsräume anzubieten.
Nino Perol: Das ist uns durchaus ein Anliegen. Wir arbeiten aktuell mit Unterstützung der Stuttgarter Förderinitiative "Mittendrin - Chancen für morgen gestalten" an der Verbesserung und am Ausbau unseres Inklusions- und Integrationsmodells. Da wir in den vergangenen Jahren vor allem in den Klassen sechs und sieben immer wieder gemerkt haben, dass eine Inklusion in unserem Training nicht sehr gut funktioniert, haben wir uns dazu entschieden, ein integratives Training anzubieten. Das bedeutet, dass diejenigen Kinder, die einen geschützten Raum brauchen bzw. wollen, diesen Raum bekommen und sich dort in ihrem Tempo und auf ihre Bedürfnisse angepasst, ausprobieren und entwickeln können. Bei den Aufführungen stehen dann alle Kinder im Rahmen des Programms zusammen in der Manege, in der Kunst findet also die Inklusion statt. Auch wenn dieses Konzept sehr fruchtbar ist, denke ich, sollte man im Bereich der Integration und Inklusion immer offen für neue Konzepte sein, nicht alle Kinder haben die gleichen Bedürfnisse.
Welchen zeitlichen Aufwand betreiben die Schüler und Schülerinnen mit dem Zirkustraining?
Mariam Japaridze: Die Schülerinnen und Schüler nehmen in der Regel einmal pro Woche für drei Stunden am Zirkustraining teil. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, freiwillig am freien Training teilzunehmen, um individuell weiter an ihren Fähigkeiten zu arbeiten. In der Zeit vor der Sommeraufführung wird das Training intensiver, da zusätzliche Proben und Vorbereitungen stattfinden.
Nino Perol: Das hängt auch ein bisschen von der Klassenstufe ab. Die Schülerinnen und Schüler der vierten und fünften Klasse haben jeweils eineinhalb Stunden Training in der Woche. Für die sechste und siebte Klasse gibt es schon mehrere Möglichkeiten, unser Angebot zu nutzen. Ich würde deshalb als Durchschnitt zweieinhalb Stunden angeben. Die achte Klasse ist schätzungsweise vier Stunden in der Woche mit Zirkus beschäftigt. Ab der neunten Klasse aufwärts wird es sehr individuell, da wir dort eine große Vielfalt an Möglichkeiten haben. Man hat als Schülerin oder Schüler die Möglichkeit, bis zu zwölf Stunden Angebot zu nutzen, die wenigsten jedoch sind die ganze Zeit dabei. Zusätzlich gibt es noch fünf Mal im Jahr unsere Probewochenenden, die für diejenigen sind, die bei der Nightshow mitmachen. Die Zeit, die außerhalb unserer Angebote trainiert wird, ist nicht zu vernachlässigen, allerdings auch schwer zu definieren.
Haben die Zirkustrainerinnen und -trainer eine pädagogische Ausbildung – oder wäre sie wünschenswert?
Mariam Japaridze: Unsere Zirkustrainerinnen und -trainer verfügen über vielfältige Erfahrungen im Bereich Zirkuspädagogik, wobei viele auch eine pädagogische oder zirkuspädagogische Ausbildung haben. Eine fundierte Ausbildung ist für uns von Bedeutung, ebenso wie ein gutes Verständnis für den Umgang mit Kindern und Jugendlichen.
Lothar Briegel: Durch den meist geringen Altersunterschied wissen die Trainerinnen und Trainer meist noch sehr gut ,welche schulischen oder privaten Probleme bei ihren Jugendlichen so auftreten und können somit einfühlend mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Nino Perol: Die meisten unserer Trainerinnen und Trainer haben eine pädagogische Ausbildung oder sind in Ausbildung. Das Ziel wäre natürlich, dass alle eine Ausbildung haben, leider aber haben auch wir mit Personalmangel zu kämpfen, weshalb wir nach gewissen Kriterien auch Trainerinnen oder Trainer ohne Ausbildung einstellen.
Inwiefern berücksichtigen Sie altersspezifisch begründbare (menschenkundliche) zirkuspädagogische Ansätze?
Lothar Briegel: Alles was hilft, den jungen Menschen zu helfen, die Klippen des Erwachsenwerdens zu meistern, ist gut und hilfreich!
Nino Perol: Unser Angebot orientiert sich nicht durchgehend, aber dennoch im Kern an den Ideen der anthroposophischen Menschenkunde. Die grundlegenden Disziplinen Akrobatik, Jonglage und Tanzen sollen die verschiedenen Systeme und "Leiber" des Menschen stärken. So wird die Akrobatik dem Stoffwechsel-Gliedmaßen-System zugeordnet, ohne das die Akrobatik nicht möglich wäre. Beim Tanzen kommen mehr die rhythmischen Elemente und die inneren Bewegungen zum Tragen, weshalb die Lebenskräfte und die menschliche Mitte angeregt werden sollen. In der Jonglage setzt man sich mit verschiedenen Naturgesetzen auseinander, beispielsweise mit der Schwerkraft, und fördert die Koordination, die Vorstellungskräfte, die Wachsamkeit, die innere Ausgeglichenheit und Kontrolle über Gefühle und wird deshalb mit dem Seelischen des Menschen in Verbindung gebracht. Das Clownsspielen soll dem Ich durch individuellen Ausdruck die Möglichkeit geben, sich zu entfalten und zu stärken. Das ist natürlich eine kurzgefasste Einordnung des Ganzen.
Benjamin Hirsch: In der Zirkuspädagogik im Circus Calibastra bemühen wir uns explizit um menschenkundliche Ansätze. In der artistisch-akrobatischen Arbeit sind in erster Linie die körperlichen Entwicklungsschritte ausschlaggebend. In den ersten zwei Zirkusjahren in der 6. und 7. Klasse ist es ein Anliegen des Calibastra, dass die Schülerinnen und Schüler Akrobatik, Tanz und Jonglage als Grunddisziplinen erlernen. Diese Dreiheit haben wir gewählt, da sie doch drei verschiedene Bereiche der menschlichen Organisation schult. Das Clownsspielen ab der 8. Klasse bietet ein Übungsfeld gerade in dem Alter, in dem sich die Gefühlswelt in einer außerordentlichen Verwandlung befindet. Das zusätzliche Zirkusprogramm (Nightshow), dass ab der 9. Klasse erarbeitet wird, wird dem Bedürfnis gerecht, eigene Impulse und Ideen in gemeinschaftlicher Arbeit zu entwickeln und zu verantworten. Hier bietet sich den Schülerinnen und Schülern sowohl Raum für ihre Individualität als auch für die künstlerische Bearbeitung ihrer Erlebnisse in der heutigen Zeit, der Fragen der Gesellschaft und letztendlich der Welt.